Test-Blog für Haushaltsprodukte

Bürostuhl – Haarschneider – Vakuumierer

Vakuumierer im Test

Die Kaufberatung beruht auf verschiedenen Erfahrungen, die wir in unseren Tests gesammelt haben und soll einen Überblick über das Thema Vakuumieren geben. Die Vakuumierer oder auch Folienschweißgeräte genannt, entziehen speziellen Beuteln Luft und verschweißen diese anschließend Luftdicht. Es entsteht nahezu luftleere Umgebung.

Vakuumieren hält Lebensmittel länger frisch

Fleisch und Fisch sind im Vakuumbeutel länger haltbar. Die Vakuumierer sind nicht sehr verbreitet und nur in wenigen Haushalten zu finden. In den vergangenen Jahren erfreuten sich die Geräte aber immer größerer Beliebtheit, da die Qualität der Lebensmittel immer wichtiger wird. Die Vakuumierer sorgen für längere Frische und erhalten den Geschmack, Farbe und Vitamine über einen sehr langen Zeitraum. Dabei spricht man nicht von Konservieren, da hier den Lebensmitteln keine zusätzlichen Stoffe beigegeben werden.

Luft ist die Lebensgrundlage vier Mikroorganismen, wie Schimmel oder Pilze. Wird die Luft den Nahrungsmitteln entzogen, sind sie bis zu 8-mal länger haltbar. Wärme und Sauerstoff verursachen bei besonders fettreichen Lebensmitteln, wie Nüssen, einen ranzigen Fettgeschmack. Dem wird durch das Vakuumieren entgegengewirkt.

Auch das Aufbewahren von Fleisch in vakuumverpackten Beuteln hielt in den letzten Jahren Einzug in die Industrie und in die private Küche. Das traditionelle Abhängen vom Rindfleisch zur Reifung ist in den Zerlege Betrieben so gut wie ersetzt. Ein weiterer Vorteil von vakuumverpackten Lebensmitteln ist das platzsparende Aufbewahren und Vermeidung von Gefrierbrand in der Gefriertruhe.

Vernünftige Vakuumierer werden ab 60 Euro angeboten. Gute Modelle mit notwendigen Funktionen und Ausstattung, die vielseitiges Vakuumieren ermöglichen kosten schnell über 150 Euro. Alle Vakuumierer benötigen zum Vakuumieren spezielle Beutel. Diese sind reißfest und besitzen auf der Innenseite der Folie eine Struktur. Beim festen Aufeinanderliegen der Folien entstehen dank der Struktur kleine Zwischenräume durch die die Luft abgezogen wird. Die Beutel können gereinigt und wiederverwendet werden. Vor allem bei trockenen Lebensmitteln, wie Reis oder Zucker wäre einmaliges Verwenden eine Verschwendung.

Haarschneider im Test

Um die Funktionstüchtigkeit des Haarschneiders zu wahren, muss dieser bei regelmäßiger Verwendung richtig und regelmäßig gepflegt und gereinigt werden. Zur Reinigung und Pflege des Haarschneiders benötigt man zunächst einmal ein paar Utensilien. Diese muss man jedoch in der Regel nicht extra dazu kaufen, da viele Hersteller zum Gerät direkt entsprechende Reinigungs- und Pflegemittel mitliefern.

So sind bei den meisten Haarschneidern:

  • eine Bürste und
  • ein pflegendes Öl

dabei.

Im Idealfall wendet man die Bürste nach jedem Haarschnitt an, um das Gerät zu reinigen. Dazu nimmt man den Aufsatz beziehungsweise den Kamm des Haarschneiders ab und entfernt mit Hilfe der Bürste alle noch im Scheraufsatz vorhandenen Haarreste.

Dies hat man meist mit ein paar Bürstenstrichen im Handumdrehen erledigt und da die Bürste speziell für die Reinigung des jeweiligen Geräts hergestellt wurde, kann man mit ihr auch jede noch so kleine Ecke erreichen sowie jedes noch so kleine Haar beseitigen.

Zum Abschluss: Ölen

Zur Pflege des Haarschneiders zählt die Anwendung des ebenfalls in der Regel mitgelieferten Öls. Damit sollte man das Gerät regelmäßig etwas einölen, um so eine weitere reibungslose Funktion des Geräts sicher zu stellen. Dies muss nicht nach jedem Haarschnitt, sollte jedoch, selbstverständlich auch je nach Intensität des Gebrauchs, alle paar Wochen erfolgen, ebenso vor dem ersten Gebrauch.

Geölt werden dabei die Berührungspunkte der beiden Schneideplatten, da diese ansonsten bei häufigem Gebrauch schnell verschleißen und das Gerät unbrauchbar machen. Auf die Reinigung mit Wasser oder Reinigungsmitteln sollte in der Regel verzichtet werden, da dies dem Gerät schaden kann Bei Ausnahmen sollten diese in der Bedienungsanleitung aufgeführt sein.

Ergonomischer Bürostuhl im Test

Der ergonomische Bürostuhl ist wohl das Wichtigste bei der Gestaltung eines ergonomischen Büros. Auch wenn andere Gesichtspunkte nicht außer Acht gelassen werden sollten, so ist der Stuhl ausschlaggebend für ein entspanntes Arbeiten.

Wir wissen seit langem, dass eine falsche Sitzhaltung zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen kann. Rückenprobleme, bis hin zu Bandscheibenvorfällen sind keine Seltenheit. Dynamisches Sitzen ist spätestens seit dem Einzug des Sitzballs, Anfang der 90er Jahre in aller Munde. Sogenanntes gesundes Sitzen bringt gesundheitliche Vorteile mit sich, auch wenn man dennoch immer wieder dazwischen aufstehen sollte. Zu langes Sitzen ist selbst mit dem bequemsten Stuhl nicht gut für die Wirbelsäule. Das ist allerdings kein Grund auf einen ergonomischen Stuhl zu verzichten.

Ein moderner Stuhl lässt sich durch zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten individuell an die jeweilige Person anpassen. Die Sitzhöhe ist genauso verstellbar, wie die Höhe und die Weite der Armlehnen. Es gibt auch Armlehnen, die nach hinten wegzudrehen sind, falls man sie nicht haben will. Die Sitzneigung und die Sitztiefe sind ebenso einstellbar. Die Sitztiefe sollte so eingestellt sein, dass immer die Rückenlehne berührt werden kann, die Kniekehlen aber frei sind. Nur so ist eine ausreichende Blutzirkulation gewährleistet.

Bei einem guten ergonomischen Bürostuhl ist auch die Rückenlehne in der Höhe verstellbar, damit der Rücken ab dem oberen Bereich des Beckens gestützt wird. Außerdem existieren sogenannte fußgesteuerte Bewegungen, die ein Schwingen oder Pendeln des Stuhls ermöglichen.

Wer bequem auf seinem individuell eingestellten Bürostuhl sitzt, der ist in jedem Fall leistungsfähiger, als jemand, der ständig Rückenschmerzen hat.

Nur das Aufstehen zwischendurch und regelmäßiger Ausgleichssport sollten selbst mit dem besten Stuhl nicht fehlen.

Vor allem im Bürobereich, bei überwiegend sitzender Tätigkeit vor dem Bildschirm, ist die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes von zunehmender Bedeutung. Das beinhaltet eine Anpassung der Stühle, Tische, Tastaturen und Bildschirme an den Menschen.

Durch eine fehlerhafte Haltung können erhebliche gesundheitliche Schäden entstehen. Ergonomisches Sitzen bedeutet einen optimal angepassten Bürostuhl und einen Tisch, der auf die richtige Höhe eingestellt werden kann, zur Verfügung zu haben. Es beinhaltet aber auch, dass man mindestens einmal pro Stunde aufsteht, selbst wenn es keine Notwendigkeit dafür gibt. Viele Menschen wissen das instinktiv und gehen deshalb häufig zum Nachbartisch oder zum Drucker.

Andere wiederum bleiben den ganzen Tag sitzen und wundern sich abends über Verspannungen und Schmerzen im Nackenbereich. Der beste ergonomische Stuhl kann ein Aufstehen zwischendurch nicht ersetzen. Die Ergonomie hat allerdings auch in andere Bereiche Einzug erhalten. Die Ergonomie für Kinder ist einer der Trends. Lange Zeit hat man Kinder nicht als vollständige Menschen wahrgenommen, ihre Bedürfnisse waren eher zweitrangig.

Inzwischen hat man gemerkt, dass Ergonomie vor allem bei Kindern extrem wichtig ist. Schließlich sind Kinder unsere Zukunft und sie benötigen mehr Aufmerksamkeit und bessere schulische Bedingungen.